Indikatoren

Indikatoren sind von grundlegender Bedeutung, um Situationen und Entwicklungen in den verschiedenen Umweltbereichen zu erfassen, zu messen und zu beschreiben. Als genau definierte Kenngrößen, liefern Indikatoren Aussagen über zeitliche Trends, Risiken, die Wirkung von Maßnahmen oder beschreiben den Fortschritt hinsichtlich festgelegter Ziele.

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Die Art und die Zielsetzung eines Indikators werden immer durch die Fragestellung bestimmt, zu der er Informationen und Antworten liefern soll. Somit können Indikatoren in unterschiedlicher Form verfügbar sein. Teilweise als Tabellen mit numerischen Daten, die eine räumliche und zeitliche Entwicklung eines Parameters beschreiben, oder als Kombination von Tabellen und Grafiken aus unterschiedlichen Quellen zur Bewertung des Fortschritts im Hinblick auf bestimmte Ziele.

Indikatoren sind ein maßgebliches Instrument der Umweltpolitik, bilden die Grundlage für die Entwicklung von Strategien oder Aktionsplänen und sind essentiell für politische Entscheidungen hinsichtlich einer Verbesserung der Umweltsituation.

Indikatoren aus den Umweltgesamtrechnungen

Die im Rahmen der Module der Umweltgesamtrechnungen erhobenen Indikatoren ermöglichen eine detaillierte Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Gesellschaft.

Indikatoren der Umweltgesamtrechnungen kommen in unterschiedlichen nationalen und internationalen Indikatorensets zum Einsatz und liefern unter anderem Informationen zu Ressourceneffizienz oder Ökosteuern.

Nachfolgend werden beispielhaft nationale und internationale Sets von Indikatoren vorgestellt, in welchen Informationen aus den Umweltgesamtrechnungen zur Anwendung kommen.

Österreich
Sustainable Development Goals (SDG) - Indikatoren

Für das Monitoring der Zielvorgaben der UN Agenda 2030 „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ sind Indikatorensets auf nationaler, regionaler und UN-Ebene in Verwendung bzw. in Entwicklung.

Für Österreich erarbeitete Statistik Austria 2017 ein erstes Indikatorenset, dessen Umsetzung auf den UN-Indikatorenvorschlägen basiert.

Dieses nationale Indikatorenset enthält aktuell etwa 200 Indikatoren und wird, in Kooperation mit Ministerien und Fachorganisationen, jährlich aktualisiert und weiterentwickelt. Ein nationaler Indikatorenbericht zur Messung und Darstellung der Fortschritte bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele ist derzeit in Arbeit.

Das österreichische SDG-Indikatorenset enthält Indikatoren, deren Datenbasis aus den Umweltgesamtrechnungen entstammt bzw. wo es einen unmittelbaren Konnex zu Daten und Berechnungen aus den Umweltgesamtrechnungen gibt. Vorrangig geht es dabei um Daten aus der Materialflussrechnung.

Details zum Konnex der Umweltgesamtrechnungen mit den Indikatoren der SDG finden sich im Kapitel Sustainable Development Goals und Umweltgesamtrechnungen.

Mapping of certain SDGs to relevant SEEA data sources

Wie geht’s Österreich?

Im Rahmen des 2012 initiierten Projekts "Wie geht´s Österreich?" veröffentlicht Statistik Austria jährlich ein Set von 30 Schlüsselindikatoren und weiteren Zusatzindikatoren, das die verschiedenen Dimensionen von Wohlstand und Fortschritt in Österreich bestmöglich abbilden soll. Das Indikatorenset liefert Informationen zu den drei Dimensionen „materieller Wohlstand“, „Lebensqualität“ und „Umwelt“, die das Bruttoinlandsprodukt ergänzen und damit zu einem breiteren Verständnis der Wohlstandsentwicklung unserer Gesellschaft beitragen sollen.

Aus der Materialflussrechnung der Umweltgesamtrechnungen trägt der Schlüsselindikator „Inländischer Materialverbrauch“ und als Zusatzindikator der Rohmaterialverbrauch (RMC) zu „Wie geht’s Österreich?“ bei.

Die Datengrundlage für den Schlüsselindikator „Ökosteueranteil am gesamten Steueraufkommen“ sowie die beiden Zusatzindikatoren „Umweltorientierte Produktion und Dienstleistung“ bzw. „Umweltschutzausgaben“ findet sich in den monetären Konten der Umweltgesamtrechnungen wieder.

Deutschland

Umweltgesamtrechnungen sind in Deutschland bereits seit geraumer Zeit fixer Bestandteil von ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklungsstrategien. Sie stellen eine anerkannte Methode dar, Umweltbelastungen und Umweltschutzmaßnahmen zu erfassen und mittels entsprechender Indikatoren zu bewerten.

Die deutsche Bundesregierung hat sich zur Umsetzung der Ziele der UN Agenda 2030 auf nationaler Ebene verpflichtet. Daraus folgte die Überarbeitung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie durch die Bundesregierung und ihre Verabschiedung im Januar 2017. Die Struktur der Strategie greift die 17 Sustainable Development Goals der UN auf, sodass alle Indikatoren der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie einem dieser Ziele zugeordnet wurden. Der Indikatorenbericht 2018 des Statistischen Bundesamtes umfasst die Indikatoren zur Messung der Zielerreichung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Er beinhaltet detaillierte Beschreibungen aller Indikatoren, deren Entwicklung und ihren Status, sowie weiterführende Analysen.

Alle Indikatoren der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie werden vom Statistischen Bundesamt zusammengestellt, ihre Entwicklung analysiert und bewertet. Die Indikatoren basieren auf unterschiedlichen Datengrundlagen, darunter mehrheitlich Zahlen aus der amtlichen Statistik, Verwaltungsdaten und weiteren nicht amtlichen Quellen. Die Berechnung der Indikatoren aus diesen Daten erfolgt zum Großteil im Statistischen Bundesamt. Eine wesentliche Quelle der Indikatoren der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie stellen die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen dar, die Querbeziehungen zwischen ökonomischen und ökologischen Aspekten aufzeigen.

2015 hat das Umweltbundesamt in Deutschland einen Bericht veröffentlicht, der die Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Green Economy: Nachhaltige Wohlfahrt messbar machen unter Nutzung der Umweltökonomischen Gesamtrechnungs- (UGR) Daten“ umfasst. Das darin konzeptionell erstellte Messmodell enthält umfasst die sechs Dimensionen (A) Umweltnutzung und Umweltschäden, (B) Naturkapital, (C) Umweltbezogene Lebensqualität, (D) Green Economy: Ökonomische Dimension und Handlungsfelder, (E) Politik: Rahmenbedingungen und Maßnahmen sowie (F) Hintergrundinformationen: ökonomischer und sozialer Rahmen. Entlang dieser Dimensionen wurden auf Basis der OECD Green Growth Indikatoren nationale Indikatoren vorgeschlagen, deren Datengrundlage zum Teil den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen entstammen.

Schweiz

Indikatoren, die ihre Datengrundlage in den Umweltgesamtrechnungen haben, kommen auch bei verschiedenen Indikatorensets in der Schweiz zum Einsatz.

So finden sich etwa im Indikatorenset des Schweizer Bundesamts für Umwelt (BAFU) aber auch im Indikatorenset „Grüne Wirtschaft“ entsprechende Indikatoren. Diese decken unter anderem die Themen Umweltschutzausgaben, Materialfluss/Material-Fußabdruck, umweltbezogene Steuern oder Treibhausgasintensität der Wirtschaft ab.

Europäische Union

Die UN Nachhaltigkeitsziele, wie sie in der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung festgeschrieben sind, haben auch auf Ebene der Europäischen Union eine sehr hohe Bedeutung und bieten einen politischen Handlungsrahmen. Die EU verpflichtet sich in Abstimmung mit ihren Mitgliedsstaaten, die Umsetzung der Agenda 2030 zu fördern und sich für eine nachhaltige Zukunft für alle einzusetzen.

Die Überwachung der Fortschritte, die bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele erreicht werden, erfolgt im Rahmen der EU regelmäßig durch Eurostat.

Eurostat koordiniert zu diesem Zweck die Erarbeitung und Aktualisierung einer Reihe von EU spezifischen Indikatoren für die Nachhaltigkeitsziele. Darüber hinaus erstellt Eurostat regelmäßige Berichte zu den Fortschritten, die bei der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung erreicht worden sind.

Die 169 Targets der Agenda 2030 werden auf EU Ebene durch ein Indikatorenset, bestehend aus rund 100 Indikatoren, überwacht, wobei 42 dieser Indikatoren für die Überwachung von mehr als einem Nachhaltigkeitsziel zum Einsatz kommen.

Details zum Konnex der Umweltgesamtrechnungen mit den Indikatoren der SDG finden sich im Kapitel Sustainable Development Goals und Umweltgesamtrechnungen.

Indikatoren für Ressourceneffizienz - Scoreboard zur Ressourceneffizienz

Im Themenbereich "Natürliche Ressourcen" bietet Eurostat weiters Informationen und ein Indikatorenset an, um das Verständnis der Beziehungen zwischen Wirtschaftswachstum, der Nutzung von Ressourcen und den Auswirkungen auf die Umwelt zu verbessern.

In diesem Kontext wurde von Eurostat das Scoreboard zur Ressourceneffizienz, mit mehr als 30 Indikatoren zur Leitinitiative für ein ressourcenschonendes Europa gemäß der Wachstumsstrategie Europa 2020 entwickelt.

Als Leitindikator fungiert dabei die Ressourcenproduktivität berechnet als Bruttoinlandsprodukt (BIP) geteilt durch die Gesamtmenge der von einer Volkswirtschaft verbrauchten Materialien (Inländischer Materialverbrauch – DMC). Die Daten für die Ressourcenproduktivität, aber z.B. auch für den Dashboard-Indikator „Inländischer Materialverbrauch pro Kopf“, werden aus den gemäß der Verordnung (EU) Nr. 691/2011 über europäische umweltökonomische Gesamtrechnungen erhobenen Daten zu Materialflussrechnungen abgeleitet.

European Environment Agency

Die EEA führt ein Set aus derzeit 122 umweltbezogenen Indikatoren, das 13 verschiedene Umweltthemen abdeckt. Die Indikatoren sind klassifiziert in:

  • Descriptive indicators (What’s happening?)
  • Performance indicators (Does it matter? Are we reaching targets?)
  • Efficiency indicators (Are we improving?)
  • Policy effectiveness indicators (Are the measures working?)
  • Total welfare indicators (Are we, on the whole, better off?)

Zusammengeführt aus den einzelnen Bereichen setzt sich ein Set aus Kernindikatoren zusammen, das Core Set of Indicators (CSI), welches unter anderem die Bewertung des Fortschritts relevanter umweltpolitischer Schwerpunktthemen ermöglichen soll.

Viele der Kernindikatoren sind in anderen internationalen Indikatorenprozessen integriert, wie etwa jenen von Europäischer Kommission, OECD, WHO oder UNECE.

Darüber hinaus ist das EEA Indikatorenset gemeinsam mit demEurostat data set auch die Basis für den jährlich erscheinenden EEA Environmental Indicator Report mit 29 Indikatoren, die das Monitoring des European Union Seventh Environment Action Programmes unterstützen.

Die Europäischen Umweltgesamtrechnungen liefern dabei die Datengrundlage für die Indikatoren zu Ressourcenproduktivität, Umweltorientierte Produktion und Dienstleistung (EGSS) sowie Umweltschutzausgaben.

OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Die OECD nimmt bereits seit vielen Jahren eine führende Rolle bei der Entwicklung und Veröffentlichung von Umweltindikatoren ein. Für verschiedene Fragestellungen wurden Indikatorensets entwickelt wie z.B. Green Growth Indikatoren oder die OECD Environment Statistics Indikatoren. Die Indikatoren bilden u.a. eine Grundlage für die Umweltprüfberichte der OECD-Mitgliedsländer, die country performance reviews.

Abbildung mit Karte von Europa und farbigen Kreisen

Green Growth Indikatoren

Ein Konnex zu Umweltgesamtrechnungen findet sich bei den von der OECD entwickelten Indikatoren zu "Green Growth". Der OECD-Ansatz zum Monitoring des Fortschritts in Richtung Green Growth konzentriert sich auf die wirtschaftliche Produktion und den Konsum. Er beschreibt die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft, Naturvermögen und politischen Handeln.

Das Green Growth Indikatorenset besteht aus 26 Indikatoren in den vier Kategorien:

  1. Umwelt und Ressourcenproduktivität der Wirtschaft (Kohlenstoff-, Energie- und Ressourcenproduktivität; Multifaktorenproduktivität)
  2. Naturvermögen (erneuerbare und nicht-erneuerbare natürliche Ressourcen; Biodiversität; Ökosysteme; Land und Boden)
  3. Umweltdimension der Lebensqualität (menschliche Exposition zu Verschmutzung und Naturgefahren; öffentlicher Zugang zu Umweltleistungen und Annehmlichkeiten)
  4. Wirtschaftliche Möglichkeiten und politische Maßnahmen (Technologie und Innovation; Investitionen und Finanzierung; umweltorientierte Produktion und Dienstleistungen; Preise, Steuern und Transfers)

In der ersten Gruppe finden sich die Indikatoren zur Ressourcenproduktivität, also Materialentnahme (DEU - domestic extraction "used") und Materialverbrauch (DMC - direct material consumption pro Kopf und pro Einheit GDP), in der vierten Gruppe die umweltorientierte Produktion und Dienstleistungen, sowie Umweltsteuern und umweltbezogene Förderungen.

In diesem Zusammenhang wird durch die OECD auch auf die Bedeutung der Materialflussanalyse (MFA) hingewiesen.

Environment at a Glance

Das OECD Format „Environment at a Glance“ bietet in seiner Internetrepräsentanz einen interaktiven Echtzeit Zugang zu aktuellsten Umweltdaten der OECD Mitgliedsländer aus dem OECD Core Set of Environmental Indicators. Die Indikatoren liefern Informationen zu den wichtigsten Umwelttrends in Themenbereichen wie Klimawandel, Biodiversität, Wasser, Luftqualität oder Circular Economy.

Auch bei Environment at a Glance kommen UGR-Daten im Bereich Ressourcennutzung (DMC, DMC/Kopf), Ressourcenproduktivität und Material-Fußabdruck (pro Kopf) zum Einsatz.

United Nations

Sustainable Development Goals Indicators

Im September 2015 wurde von der UN-Vollversammlung bzw. den Staatsoberhäuptern der UN-Mitgliedsländer die „Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung" verabschiedet.

Die Agenda 2030 hat als Zielsetzung eine nachhaltige wirtschaftliche, soziale und ökologische Transformation unserer Welt.

Eine große Herausforderung stellt dabei das Monitoring der Sustainable Development Goals dar – dies erfolgt durch die, den einzelnen Zielen zugeordneten Zielvorgaben.

Die Inter-Agency and Expert Group on SDG Indicators (IAEG-SDGs) der UN  war zuständig für die  Ausarbeitung eines globalen SDG-Indikatorenrahmenwerks. Die darin abgebildete Indikatorenliste enthält derzeit 232 verschiedene Indikatoren, auf die man sich verständigt hat und die den 169 Zielvorgaben zugeordnet sind. Aufgrund von Mehrfachnennungen mancher Indikatoren unter zwei oder drei unterschiedlichen Zielen, werden in der Liste insgesamt 244 Indikatoren angeführt.

Details zum Konnex der Umweltgesamtrechnungen mit den Indikatoren der SDG finden sich im Kapitel Sustainable Development Goals und Umweltgesamtrechnungen.

UNSD

Die UNSD Environmental Indicators wenden globale Umweltstatistiken auf zehn unterschiedlichen Umweltthemen an, die Daten dafür entstammen unterschiedlichsten internationalen Quellen. Die Themenauswahl und die Indikatoren selber wurden auf Basis aktueller Nachfragen nach internationaler Statistik und der Verfügbarkeit international vergleichbarer Daten.

Die Daten werden u.a. von nationalen Statistikbehörden und Ministerien geliefert, eine eindeutige Zuordnung zu den Umweltgesamtrechnungen als Datenquelle erfolgt von Seiten UNSD nicht.

Österreich:

Statistik Austria: SDGs (Sustainable Development Goals and Indicators)

Statistik Austria: Wie geht's Österreich? 2021

 

Deutschland:

Destatis: Nachhaltige Entwicklung in Deutschland - Indikatorenbericht 2018

Destatis: Indikatoren zum Gebiet Umwelt und Umweltökonomische Gesamtrechnung 

Destatis: Umweltökonomische Gesamtrechnungen - Indikatoren zu Umwelt und Ökonomie

Destatis: Indikatoren der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Umweltbundesamt Deutschland: Indikatorenbericht Daten zur Umwelt 2017

Umweltbundesamt Deutschland: Umweltindikatoren

Umweltbundesamt Deutschland: Green Economy - Nachhaltige Wohlfahrt messbar machen unter der Nutzung der umweltökonomischen Gesamtrechnungsdaten

Nationale Berichtsplattform zu den SDG Indikatoren in Deutschland

 

Schweiz:

BAFU Bundesamt für Umwelt: Umweltindikatoren

BAFU Bundesamt für Umwelt: Grüne Wirtschaft - Indikatoren zu Messung der Fortschritte

 

Europäische Union:

Eurostat: SDG Indikatoren

Eurostat: Katalog der Umweltindikatoren

Eurostat: Monitoring report on Progress towards the SDGs in an EU context 2019

Eurostat: Sustainable Development in the European Union 2016 - SDG Indicators

Eurostat: Indikatoren zur Kreislaufwirtschaft (Circular Economy)

Europäische Kommission: Scoreboard zur Ressourceneffizienz

 

EEA European Environment Agency

EEA Indicators

Environmental Indicator Report 2018

 

OECD

Environment at a Glance Indicators

Environment Statistics Indicators

Towards Green Growth: Monitoring Progress - OECD Indicators

 

United Nations

SDG Indicators

Sustainable Development Goals in the UN Environment Programme (UNEP) - environmentally related indicators)

UNSD - United Nations Statistics Division: Environmental Indicators